Die PKV als Geldanlage

Versicherungen als solche haben hin und wieder die Eigenschaft, sogar als Geldanlage genutzt zu werden – und zwar als eine, die lukrative Guthabenzinsen ergeben kann. Dies lässt sich sicherlich nicht von der Krankenversicherung sagen, schon gar nicht von der privaten (Beitragsrückerstattungen sind ja hier nicht wirklich als “Gewinn” zu verbuchen), jedoch Beispiele sind in jedem Fall eine Risikolebensversicherung oder die Kapitallebensversicherung. Beide lassen einen Lebenspartner nicht im Leeren stehen, wenn der andere unverhofft zu Tode kommt. In beiden Fällen lässt sich hier die Vereinbarung schaffen, entweder eine monatliche Rentenzahlung oder aber eine Gesamtauszahlung zu erwirtschaften. An beidem lässt sich vorausschauendes Sparen messen – selbst Krankheiten sind nicht vorhersehbar.

Ist eine Kapitallebensversicherung als Geldanlage Vergleich zu anderen Möglichkeiten wirklich lohnender? Auch Sparbücher oder Verträge über Festgeld, welche über den Tod des Partners noch “weiterlaufen”, lediglich jedoch den Namen des Inhabers ändern, können sich später noch als Erbteil hinzufügen lassen – nämlich dann, wenn etwa ein Festgeldvertrag ausläuft. Die Zinsen bei einer Police, die fondsgebunden ist, sind lohnend, weil die entsprechende Versicherung den mehrheitlichen Teil der Beiträge, die eingenommen werden, in fest zu verzinsende und sichere Produkte anlegt, die dann auch bessere Renditen aufweisen, als sich ein Privatkunde bzw. Privatanleger dies hätte ohne Rat auch aussuchen können.

Jedenfalls ist es ebenso nicht zu verachten, Geldbeträge langfristig im Ausland zu verteilen, damit überlebende Partner zwar verzögert darauf Zugriff erhalten, jedoch auf keinen Fall leer ausgehen – unabhängig davon, wie der Kontostand auf dem Girokonto des Verstorbenen am Tag vor seinem Tod ausgesehen hätte.

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