Das Handyverbot in medizinischen Einrichtungen ist bereits fast so alt wie die Mobiltelefone selbst. Obwohl die meisten Menschen gar nicht wissen warum, nehmen sie es einfach hin. Doch wenn sich ein Patient mobilisiert und einen Mitarbeiter der Klinik oder des Krankenhauses befragt, dann bekommt er eine Antwort, welche laut Spezialisten nicht zutreffend ist. Denn die meisten Kliniken begründen das Handyverbot mit Sicherheitsvorschriften, laut denen die Strahlen des Mobiltelefons empfindliche Geräte stören könnten. Dass dies nicht zutreffend ist, bestätigen die Aussagen von Experten. Ein Beweis dafür ist, dass die Mitarbeiter der Krankenhäuser selbst seit geraumer Zeit die Mobiltelefone innerhalb der Anlage verwenden. Die Spezialisten sagen, dass das Handyverbot in Krankenhäusern durch die fortschreitende Medizintechnologie nicht mehr notwendig sei. Weiterhin ist selbst ein günstiges Handy bereits weit genug entwickelt, als dass es nahegelegene technische Geräte beeinflussen könnte. Eine neue Theorie besagt sogar, dass die moderneren Geräte noch gefährlicher für die medizinische Einrichtung seien. Denn beispielsweise soll nun ein GPS Handy durch sein Signal die Ausstattung beschädigen. Das dies genauso unsinnig ist, wissen inzwischen auch die meisten Laien.
Doch trotz der Enthüllung des nicht mehr notwendigen Verbotes hängen in vielen medizinischen Einrichtungen noch immer solche Verbotsschilder. Für diese existieren verschiedene Erklärungen, zum einen kann es sein, dass der Vorsitz des Klinikums sich noch nicht dazu bereit erklärt hat, die Schilder abzunehmen und weiterhin bleiben sie oft montiert, um gewisse Ruhezonen zu bewahren. Obwohl dies eine logische und nachvollziehbare Erklärung ist, beruhen die meisten medizinischen Mitarbeiter noch immer auf der Erklärung, welche im Zusammenhang mit den medizinischen Geräten steht.